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Rumpelstilzchen
Enviado por:
 Robin Joel Denkhaus y
 Lorena Reinlander
ALEMANIA Texto en Alemán
Es war einmal ein Müller, der war arm, aber er hatte eine schöne Tochter. Nun traf es sich, daß er mit dem König zu sprechen kam, und um sich ein Ansehen zu geben, sagte er zu ihm: "Ich habe eine Tochter, die kann Stroh zu Gold spinnen." Der König sprach zum Müller: "Das ist eine Kunst, die mir wohl gefällt, wenn deine Tochter so geschickt ist, wie du sagst, so bring sie morgen in mein Schloß, da will ich sie auf die Probe stellen." Als nun das Mädchen zu ihm gebracht ward führte er es in eine Kammer, die ganz voll Stroh lag, gab ihr Rad und Haspel und sprach: "Jetzt mache dich an die Arbeit, und wenn du diese Nacht durch bis morgen früh dieses Stroh nicht zu Gold versponnen hast, so mußt du sterben." Darauf schloß er die Kammer selbst zu, und sie blieb allein darin. Da saß nun die arme Müllerstochter und wußte um ihr Leben keinen Rat; sie verstand gar nichts davon, wie man Stroh zu Gold spinnen konnte und ihre Angst ward immer größer, daß sie endlich zu weinen anfing. Da ging auf einmal die Türe auf und trat ein kleines Männchen herein und sprach: "Guten Abend, Jungfer Müllerin, warum weint Sie so sehr?" "Ach," antwortete das Mädchen, "ich soll Stroh zu Gold spinnen, und verstehe das nicht." Sprach das Männchen: "Was gibst du mir, wenn ich dir's spinne?" "Mein Halsband," sagte das Mädchen. Das Männchen nahm das Halsband, setzte sich vor das Rädchen, und schnurr, schnurr, schnurr, dreimal gezogen, war die Spule voll. Dann steckte es eine andere auf, und schnurr, schnurr, schnurr, dreimal gezogen, war auch die zweite voll: und so ging's fort bis zum Morgen, da war alles Stroh versponnen, und alle Spulen waren voll Gold. Bei Sonnenaufgang kam schon der König und als er das Gold erblickte, erstaunte er und freute sich aber sein Herz ward nur noch goldgieriger. Er ließ die Müllerstochter in eine andere Kammer voll Stroh bringen, die noch viel größer war, und befahl ihr, das auch in einer Nacht zu spinnen, wenn ihr das Leben lieb wäre. Das Mädchen wußte sich nicht zu helfen und weinte, da ging abermals die Türe auf und das kleine Männchen erschien und sprach: "Was gibst du mir, wenn ich dir das Stroh zu Gold spinne?" "Meinen Ring von dem Finger," antwortete das Mädchen. Das Männchen nahm den Ring, fing wieder an zu schnurren mit dem Rade und hatte bis zum Morgen alles Stroh zu glänzendem Gold gesponnen. Der König freute sich über die Maßen bei dem Anblick, war aber noch immer nicht Goldes satt, sondern ließ die Müllerstochter in eine noch größere Kammer voll Stroh bringen und sprach: "Die mußt du noch in dieser Nacht verspinnen: gelingt dir's aber, so sollst du meine Gemahlin werden." "Wenn's auch eine Müllerstochter ist," dachte er, "eine reichere Frau finde ich in der ganzen Welt nicht." Als das Mädchen allein war, kam das Männlein zum drittenmal und sprach: "Was gibst du mir, wenn ich dir noch diesmal das Stroh spinne?" "Ich habe nichts mehr, das ich geben könnte," antwortete das Mädchen. "So versprich mir, wenn du Königin wirst, dein erstes Kind." "Wer weiß, wie das noch geht," dachte die Müllerstochter und wußte sich auch in der Not nicht anders zu helfen, sie versprach also dem Männchen, was es verlangte, und das Männchen spann dafür noch einmal das Stroh zu Gold. Und als am Morgen der König kam und alles fand, wie er gewünscht hatte, so hielt er Hochzeit mit ihr, und die schöne Müllerstochter ward eine Königin. Über ein Jahr brachte sie ein schönes Kind zur Welt und dachte gar nicht mehr an das Männchen: da trat es plötzlich in ihre Kammer und sprach: "Nun gib mir, was du versprochen hast." Die Königin erschrak und bot dem Männchen alle Reichtümer des Königreichs an, wenn es ihr das Kind lassen wollte; aber das Männchen sprach "Nein, etwas Lebendes ist mir lieber als alle Schätze der Welt." Da fing die Königin so an zu jammern und zu weinen, daß das Männchen Mitleiden mit ihr hatte. "Drei Tage will ich dir Zeit lassen," sprach er, "wenn du bis dahin meinen Namen weißt, so sollst du dein Kind behalten." Nun besann sich die Königin die ganze Nacht über auf alle Namen, die sie jemals gehört hatte, und schickte einen Boten über Land, der sollte sich erkundigen weit und breit, was es sonst noch für Namen gäbe. Als am andern Tag das Männchen kam, fing sie an mit Kaspar, Melchior, Balzer, und sagte alle Namen, die sie wußte, nach der Reihe her, aber bei jedem sprach das Männlein: "So heiß' ich nicht." Den zweiten Tag ließ sie in der Nachbarschaft herumfragen, wie die Leute da genannt würden, und sagte dem Männlein die ungewöhnlichsten und seltsamsten Namen vor: "Heißt du vielleicht Rippenbiest oder Hammelswade oder Schnürbein?" aber es antwortete immer: "So heiß' ich nicht." Den dritten Tag kam der Bote zurück und erzählte: "Neue Namen habe ich keinen einzigen finden können, aber wie ich an einen hohen Berg um die Waldecke kam, wo Fuchs und Has sich gute Nacht sagen, so sah ich ein kleines Haus, und vor dem Haus brannte ein Feuer, und um das Feuer sprang ein gar zu lächerliches Männchen, hüpfte auf einem Bein und schrie: "Heute back' ich, morgen brau' ich Übermorgen hol' ich der Königin ihr Kind; Ach, wie gut ist, daß niemand weiß Daß ich Rumpelstilzchen heiß'!" Da könnt ihr denken, wie die Königin froh war als sie den Namen hörte, und als bald hernach das Männlein hereintrat und fragte: "Nun, Frau Königin, wie heiß' ich?" fragte sie erst: "Heißest du Kunz?" "Nein." "Heißest du Heinz?" "Nein." "Heißt du etwa Rumpelstilzchen?" "Das hat dir der Teufel gesagt, das hat dir der Teufel gesagt," schrie das Männlein und stieß mit dem rechten Fuß vor Zorn so tief in die Erde, daß es bis an den Leib hineinfuhr, dann packte es in seiner Wut den linken Fuß mit beiden Händen und riß sich selbst mitten entzwei.
 

   Texto en Español
     Érase una vez un molinero, que era pobre, pero tenía una hija muy guapa.
     Un día le dijo al rey:
           -Tengo una hija, que puede transformar la paja en oro.
     El rey, que amaba el oro, llevó a la hija del molinero a una habitación completamente llena de paja y dijo:
          -Si usted no transforma durante esta noche la paja en oro, deberá morir .
     En esto la habitación se cerró, y la muchacha permaneció sola en ella.
    Encerrada allí, la hija del pobre molinero no sabía qué iba a ser de su vida, porque no sabía cómo transformar la paja en oro, y su miedo era cada vez más grande y más grande hasta que, finalmente, comenzó a gritar.
     De repente, la puerta se abrió,  y un hombrecillo entró y dijo:
         -Buenas noches, hija de molinero. ¿Por qué llora usted tanto?
         - ¡Ah!, contestó la molinera, tengo que transformar la paja en oro, y no sé cómo hacerlo.
      Y entonces dijo el hombrecillo:
         -¿Qué me da usted si  lo hago yo?
         -Mi pulsera -dijo ella.
     El hombrecillo tomó la tirilla, se sentó , y ronroneó, ronroneó, ronroneó, tres veces seguidas. El carro se llenó y así hasta por la mañana. Toda la paja fue transformada, y todos los carros. Cuando el rey vino, se quedó sorprendido y se alegró, pero aun quería más, y dejó a la hija del molinero en otra habitación más grande totalmente llena de paja, y ordenó que también en esa noche debería transformarla si le importaba su vida.
     La muchacha no sabía qué hacer y empezó a llorar. La puerta se volvió a abrir una vez más, y el hombrecillo vino y dijo:
         -¿Qué me da usted esta vez si la transformo en oro?
         -Mi anillo -contestó la muchacha.
     El hombrecillo tomó el anillo, y empezó otra vez a ronronear con la rueda, hizo girar la rueda hasta por la mañana y la habitación se llenó otra vez de oro.
     El rey se alegró. Sin embargo, no estaba contento aún, y dejó a la hija del molinero en una habitación todavía más grande totalmente llena de paja y dijo:
          -Usted debe transformarla una vez más; si lo logra, deberá convertirse en mi esposa.
    Cuando la muchacha estaba sola, el hombrecillo vino por tercera vez, y dijo:
          -¿Qué me da usted si le transformo esta vez la paja?
          -No tengo nada más que  darle -contestó la muchacha.
          -Prométame que cuando se haga reina, me dará su primer hijo.
          -¿Quién sabe si se acordará? -pensó la hija del molinero.
     Así, prometió al hombrecillo lo que le requirió; y éste transformó una vez más la paja en oro.
     Cuando por la mañana el rey vino, y todo lo encontró como él había deseado, se casó con ella, y la hija del molinero se hizo reina.
     Un año más tarde, ella trajo un niño precioso al mundo, y no pensó más en lo del hombrecillo. 
     De repente, éste entró en su habitación y dijo:
          -Ahora déme lo que me ha prometido.
      La reina se asustó y  le ofreció toda la riqueza del reino si la dejaba con el niño, pero el hombrecilllo dijo:
           -No, prefiero algo viviente a todos los tesoros del mundo.
      Entonces la reina empezó a llorar, por lo que el hombrecillo tuvo compasión de ella, y dijo:
           -Tres días le doy de tiempo para averiguar mi nombre; si lo hace podrá quedarse con el niño.
     Entonces la reina se pasó la noche entera pensado todos los nombres que había oído, y envió a un mensajero, que debía preguntar nombres por todo el país para averiguar nombres nuevos.
     Cuando al otro día el hombrecillo llegó, ella comenzó y recitó todos los nombres que sabía por orden, pero con cada uno dijo el hombrecillo:
           -Así no me llamo.
     Al segundo día todo seguía igual, el hombrecito decía:
          -Así no me llamo.
     Al tercer día el mensajero volvió otra vez, y contó:
          -No he encontrado nuevos nombres , pero al volver al castillo, en la esquina del bosque donde el zorro y conejo se encuentran, vi una cabaña, y alrededor del fuego había un hombrecillo bailando demasiado ridículo, saltando de pierna en pierna, y cantando:
          -Hoy hago pasteles, mañana construyo casas, pasado mañana le quito a la reina su niño; ¡ah, cómo me gusta que nadie sepa que me llamo Rumpeistilzehen!
     La reina estaba absolutamente alegre ya que conocía el nombre, y cuando vino el hombrecillo, y preguntó:
          -Ahora reina, ¿cómo me llamo?
     Ella dijo:
          -¿Usted se llama Kunz?
          -No.
          -¿Usted se llama Heinz?
          -No.
          -¿Usted se llama posiblemente Rumpelstilzchen?
          -El diablo te lo ha dicho, el diablo te lo ha dicho.
     Gritó el hombrecillo, y dio un golpe con el pie derecho por su rabia y entonces con su furia se partió por la mitad.

22 de Mayo de 2007, 10:56
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